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Brandsanierung, Brandschaden entfernen: 

Was ist zu beachten & welche Maßnahmen zwingend zu treffen?


Ein Brandschaden entsteht durch die Einwirkung von Feuer auf Gebäude, Einrichtungsgegenstände oder andere Materialien. Die Folgen reichen von leichten Rußbelägen bis hin zur vollständigen Zerstörung von Gebäuden.

Eine Brandsanierung ist ein komplexer Prozess, der von Fachleuten durchgeführt werden sollte. Durch eine professionelle Sanierung wird nicht nur die Sicherheit wiederhergestellt, sondern auch die Wohnqualität und der Wert der Immobilie erhalten.

Gesundheitliche Risiken von Brandschäden kennen und verstehen


Ein Brand stellt nicht nur eine erhebliche Gefahr für Gebäude und Eigentum dar, sondern birgt auch erhebliche gesundheitliche Risiken. Die bei einem Brand entstehenden Rauchgase, Ruß und andere Schadstoffe können zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen, sowohl kurz- als auch langfristig.

Kurzfristige, langfristige und sehr ernste Risiken von Brandschäden



Kurzfristige Auswirkungen 
Rauchgasvergiftung: Die wohl bekannteste Gefahr ist die Rauchgasvergiftung. Rauchgase enthalten giftige Substanzen wie Kohlenmonoxid, Cyanwasserstoff und Stickoxide. Diese Gase können zu Atembeschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und im schlimmsten Fall zum Tod führen. 
Reizung der Atemwege: Rauch reizt die Schleimhäute der Atemwege und kann zu Husten, Brennen in den Augen und Atemnot führen. Verbrennungen: Offenes Feuer und heiße Gegenstände können zu schweren Verbrennungen führen. 
Schock: Die psychische Belastung durch einen Brand kann zu einem Schockzustand führen.
Langfristige Auswirkungen eines Brandschadens
Chronische Atemwegserkrankungen: Die Einatmung von Rauchgasen kann zu chronischen Erkrankungen der Atemwege führen, wie zum Beispiel Asthma, COPD oder Lungenfibrose. 
Krebs: Bestimmte in Rauchgasen enthaltene Stoffe, wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. 
Psychische Erkrankungen: Ein Brand kann zu posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) führen. 
Allergien: Die bei einem Brand entstehenden Feinstaubpartikel können Allergien auslösen oder verschlimmern.
Weitere ernste Risiken 
Asbest: In älteren Gebäuden können asbesthaltige Materialien vorhanden sein, die bei einem Brand freigesetzt werden und zu schweren Erkrankungen wie Asbestose oder Lungenkrebs führen können. 
Schimmelpilzbildung: Nach einem Brand kann es zur Bildung von Schimmelpilzen kommen, die gesundheitsschädliche Mykotoxine produzieren und Allergien sowie Atemwegserkrankungen auslösen können.

Welche Schadstoffe und Substanzen werden nach einem Brand freigesetzt?


Bei einem Brand entstehen durch die Verbrennung verschiedener Materialien eine Vielzahl von Schadstoffen. 

Zu den häufigsten zählen: 

Kohlenmonoxid (CO): Ein farbloses, geruchloses und hochgiftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. 

Stickoxide (NOx): Entstehen bei hohen Temperaturen und können zu Atemwegsreizungen führen. 

Schwefeldioxid (SO2): Bei der Verbrennung schwefelhaltiger Stoffe freigesetzt und reizt die Atemwege. 

Halogene: Chlor, Fluor und Brom können bei der Verbrennung von Kunststoffen freigesetzt werden und zu ätzenden Dämpfen führen. 

Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Entstehen bei der unvollständigen Verbrennung organischer Stoffe und sind krebserregend. 

Feinstaub: Kleine Partikel, die tief in die Lunge eindringen können und Atemwegserkrankungen verursachen. 

Schwermetalle: Bei der Verbrennung bestimmter Materialien können Schwermetalle wie Blei oder Cadmium freigesetzt werden. Dioxine und Furane: Hochgiftige Verbindungen, die bei der Verbrennung chlorhaltiger Kunststoffe entstehen können.

Anzeichen für Schadstoffe nach einem Brand? 

Starker Geruch: Ein stechender, unangenehmer Geruch deutet auf die Anwesenheit von Schadstoffen hin. 

Sichtbare Ablagerungen: Ruß, Asche und andere Ablagerungen können Schadstoffe enthalten. 

Gesundheitliche Beschwerden: Atembeschwerden, Reizungen der Augen und Haut sowie Kopfschmerzen können auf eine Belastung durch Schadstoffe hinweisen.

Wie kann man die Schadstoffe nach einem Brand ermitteln? 

Um die Art und Konzentration der Schadstoffe genau zu bestimmen, sind spezielle Untersuchungen erforderlich. 

Dazu gehören: 
Luftmessungen: Messung der Schadstoffkonzentration in der Luft. 
Materialprobenahmen: Entnahme von Proben von Oberflächen, Materialien und Baustoffen. 
Laboruntersuchungen: Analyse der Proben im Labor, um die Art und Menge der Schadstoffe zu bestimmen. 
Folgen einer Nicht-Ermittlung 
Wenn Schadstoffe nicht erkannt und entfernt werden, können folgende Folgen eintreten: 
Gesundheitliche Risiken: Langfristige gesundheitliche Schäden für Bewohner und Nutzer des Gebäudes. 
Folgeschäden: Schadstoffe können zu weiteren Schäden an Gebäudesubstanz und Einrichtung führen. 
Verzögerung der Sanierungsmaßnahmen: Eine falsche Einschätzung der Schadstoffbelastung kann zu einer verzögerten oder unzureichenden Sanierung führen.

Sanierung von  Brandschaden nur mit Sachkundenachweis?


Welchen Sachkundenachweis braucht man für die Brandsanierung?

Welchen Sachkundenachweis Sie benötigen hängt von verschiedenen Faktoren ab:

Umfang der Arbeiten: Bei kleineren, einfachen Reinigungsarbeiten nach einem Brand können die Anforderungen geringer sein als bei umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, die den Umgang mit gefährlichen Stoffen beinhalten. 

Art der Schadstoffe: Für den Umgang mit bestimmten Schadstoffen (z.B. Asbest, PCB) sind spezielle Qualifikationen und Zulassungen erforderlich. 

Gesetzliche Bestimmungen: Die Anforderungen können je nach Bundesland und Gemeinde variieren.

Typische Sachkundennachweise oder Qualifikationen für die Brandsanierung?

Typische Sachkundenachweise oder Qualifikationen: 

Asbestfachkunde: Für Arbeiten mit asbesthaltigen Materialien ist eine spezielle Schulung und eine entsprechende Zulassung erforderlich. 
PCB-Fachkunde: Ähnlich wie bei Asbest sind für Arbeiten mit polychlorierten Biphenylen spezielle Qualifikationen notwendig. 
Trägersicherung: Für Arbeiten an Gebäuden, die durch den Brand beschädigt wurden, kann eine entsprechende Qualifikation erforderlich sein. 
Entsorgungsfachbetriebsnachweis: Für die Entsorgung bestimmter Abfälle aus Brandschäden ist ein solcher Nachweis notwendig. 
Meisterbrief: Für bestimmte Gewerke (z.B. Maler, Elektroinstallateure) ist ein Meisterbrief Voraussetzung. 
Facharbeiterbrief: Für einfache Tätigkeiten kann ein Facharbeiterbrief ausreichen. 
Zusätzliche Schulungen: Für spezielle Aufgaben, wie z.B. die Dekontamination von Flächen, können zusätzliche Schulungen erforderlich sein.

Wo kann man die Qualifikation für die Brandsanierung machen?

Das MKI Schulungszentrum bietet die Schulungen für den Asbestschein mit gemeinsamen Partnern an mehreren Standorten in Deutschland, aber auch per Online-Unterricht an. Gerne geben wir Ihnen weitere unverbindliche Informationen. 

Laufen die Qualifikation & Nachweise ab?

Schulungen zum Umgang Schadstoffen: Hier sind Gültigkeitsdauern von 3 bis 5 Jahren üblich. Dies variiert und ist von Faktoren abhängig wie: gesetzlichen Änderungen, technischen Fortschritten etc.

Wie verlängert man einen Sachkundennachweis? "Auffrischung" der Nachweise.

Um Ihren Sachkundennachweis zu verlängern, müssen Sie in der Regel an einem Auffrischungskurs teilnehmen. Dieser Kurs dient dazu, Ihr Wissen über die aktuellen Vorschriften, Arbeitstechniken und Schutzmaßnahmen auf den neuesten Stand zu bringen.

Hier können Sie einen Auffrischungslehrgang belegen: MKI Schulungszentrum


Gefahren minimieren & Schutzmaßnahmen treffen: PAK entfernen und fachgerecht entsorgen


Bei der Brandsanierung und -entsorgung stehen der Schutz der Gesundheit von Menschen und Umwelt sowie die fachgerechte Beseitigung von Schäden im Vordergrund. Fachbetriebe müssen hierbei eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigen und entsprechende Schutzmaßnahmen treffen.

Was muss bei der Brandsanierung & Entsorgung beachtet werden


Gefahrstoffidentifizierung
Voruntersuchungen: Eine gründliche Untersuchung der betroffenen Bereiche ist unerlässlich, um die Art und Ausmaß der vorhandenen Schadstoffe zu ermitteln. 
Luftmessungen: Die Konzentration von gefährlichen Stoffen in der Luft muss regelmäßig gemessen werden. 
Materialproben: Proben von Materialien und Oberflächen werden entnommen und im Labor analysiert.
Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Umwelt 
Persönliche Schutzausrüstung (PSA): Atemschutzgeräte, Schutzanzüge, Handschuhe und Schutzbrillen sind unverzichtbar. 
Gesundheitliche Überwachung: Regelmäßige ärztliche Untersuchungen sind wichtig, um mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen frühzeitig zu erkennen. 
Abfalltrennung: Die verschiedenen Abfallarten (z.B. Bauschutt, Asche, kontaminierte Materialien) müssen sorgfältig getrennt werden. 
Sichere Lagerung: Die Zwischenlagerung von Abfällen muss so erfolgen, dass keine Kontamination der Umwelt entsteht. 
Fachgerechte Entsorgung: Die Entsorgung muss den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen und von zugelassenen Entsorgungsfachbetrieben durchgeführt werden.
Sanierungsverfahren & Dokumentation

Entfernung kontaminierter Materialien: Alle Materialien, die mit Schadstoffen belastet sind, müssen entfernt werden.
Reinigung und Dekontamination: Oberflächen müssen gründlich gereinigt und dekontaminiert werden. 
Wiederherstellung: Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten muss der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt werden. 
Arbeitsschutzdokumentation: Alle Maßnahmen zum Arbeitsschutz müssen dokumentiert werden. 
Entsorgungsnachweise: Für die Entsorgung von Abfällen sind entsprechende Nachweise zu führen.
1. Sicherung der Brandstelle: 
Gebäude absichern (Strom, Gas, Wasser abstellen) 
Gefahrenzonen kennzeichnen Unbefugte Personen fernhalten 
2. Schadensaufnahme: 
Umfang des Schadens dokumentieren (Fotos, Video) 
Art der beschädigten Materialien feststellen 
Vorhandene Schadstoffe identifizieren (z.B. Asbest, Ruß) 
3. Notfallmaßnahmen: 
Löschwasser entfernen 
Stark beschädigte Bereiche absichern 
Rauchgase absaugen und lüften
4. Professionelle Hilfe: 
Fachbetrieb für Brandsanierung beauftragen 
Versicherungsinformationen bereitstellen 
5. Sanierung: 
Reinigung: Entfernen von Ruß, Asche und Brandresten 
Trocknung: Feuchtigkeit entfernen, um Schimmelbildung zu vermeiden 
Reparatur: Beschädigte Bauteile ersetzen oder reparieren 
Dekontamination: Beseitigung von Schadstoffen 
6. Wiederherstellung: 
Räumlichkeiten reinigen und desinfizieren 
Neue Oberflächen gestalten (malen, tapezieren) 
Inventar reinigen oder ersetzen
Wie erfolgt die Entsorgung? 
Identifizierung: Zunächst müssen die vorhandenen Gefahrstoffe genau identifiziert werden. 
Trennung: Die gefährlichen Abfälle müssen von anderen Abfällen getrennt werden. 
Verpackung: Die Abfälle müssen sicher verpackt werden, um eine Ausbreitung zu verhindern. 
Transport: Der Transport erfolgt durch speziell zugelassene Unternehmen. 
Entsorgung: Die Entsorgung erfolgt in zugelassenen Anlagen, die auf die jeweiligen Gefahrstoffe spezialisiert sind.

Anforderungen an die Schutzmaßnahmen bei einer Brandsanierung


Atemschutzgerät:-> Atemschutzgeräte und Filter 
Üblicherweise: Ein Überdruck-Vollmasken-Atemschutzgerät mit einem Partikelfilter der Klasse P3. Dieser filtert mindestens 99,95 % aller Partikel heraus. 
Wahl des Filters: Bei besonders hohen Konzentrationen oder bestimmten Asbestarten können auch spezielle Filter erforderlich sein. 

Schutzanzug: -> Schutzanzüge Kategorie 3: 
Es müssen Schutzanzüge der Kategorie 3 verwendet werden, da diese die höchsten Schutzanforderungen erfüllen. 
Typ 5/6: Diese Typen bieten einen Schutz gegen trockene Partikel und leichte Spritzer. Bei Arbeiten mit Feuchtigkeit sind Typ 4/5/6 erforderlich. 
Eigenschaften: Der Anzug sollte eine glatte Oberfläche haben, um leicht dekontaminierbar zu sein. 


Handschuhe:-> Handschuhe 
Material: Chemisch beständige Einweghandschuhe aus Nitril oder Butyl sind üblich. 
Überzieher: Darüber werden oft Schutzhandschuhe aus PVC getragen, um die Lebensdauer der inneren Handschuhe zu verlängern. 

Schutzbrille:-> Schutzbrille 
Dichte Ausführung: Eine dichte Schutzbrille schützt die Augen vor chemischen Gefahren. 

Schutzschuhe:-> Schutzschuhe
Überzieher: Über die normalen Arbeitsschuhe werden Schutzüberzieher gezogen, die leicht dekontaminierbar sind. 

Hauben und Gesichtsmasken: -> Hauben und Gesichtsmasken  
Zusätzlicher Schutz:
Diese schützen die Haare und den Gesichtbereich vor Kontamination.

Verfahren zur Entfernung von Brandschäden -  Die richtige Brandsanierung


Einige gängige Verfahren sind: 
Nassreinigung: Hierbei werden die betroffenen Flächen mit Wasser und speziellen Reinigungsmitteln gereinigt. 
Trockeneisreinigung: Bei diesem Verfahren wird Trockeneis auf die verschmutzten Oberflächen gespritzt. Durch die Sublimation des Trockeneises werden Schmutzpartikel abgelöst und entfernt. 
Ozonbehandlung: Ozon wird zur Desinfektion und Geruchsbeseitigung eingesetzt. 
Thermische Behandlung: Bei hartnäckigen Verschmutzungen kann eine thermische Behandlung, z.B. mit Heißluft, zum Einsatz kommen. 
Abscheidung: Bei stark kontaminierten Materialien kann eine Abscheidung und fachgerechte Entsorgung notwendig sein. 

Die Wahl des geeigneten Verfahrens hängt von folgenden Faktoren ab: 
Art des Schadens: Umfang, Tiefe der Beschädigung 
Art der Materialien: Holz, Beton, Metall 
Art der Schadstoffe: Ruß, Asbest, Schwermetalle 
Standort: Innenräume, Außenbereiche 

Wichtige Aspekte bei der Auswahl des Verfahrens: 
Effektivität: Das Verfahren muss den Schaden effektiv beseitigen. 
Schnelligkeit: Eine schnelle Sanierung ist oft im Interesse des Kunden. 
Kosteneffizienz: Das Verfahren sollte wirtschaftlich sein. 
Umweltverträglichkeit: Die verwendeten Mittel sollten möglichst umweltfreundlich sein.

Folgende sind die gängigsten welche BT-Verfahren spezialisierte Fachfirmen anwenden können:

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Für die Anwendung der BT Verfahren sollten Einweisungen erfolgen


ie Arbeit mit PAK-belasteten Materialien erfordert ein hohes Maß an Fachwissen und Erfahrung. Eine gründliche Einweisung der Mitarbeiter ist daher unerlässlich, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen und gesetzliche Vorschriften einzuhalten. Bei Arbeiten mit asbesthaltigen Materialien sind die Risiken von Lungenerkrankungen hoch. Eine solche Einweisung beinhaltet theoretischen Unterricht über die Gefahren und die korrekte Arbeitsweise sowie praktische Übungen. 

Fachkundig sein und fachkundig bleiben

Nur so kann sichergestellt werden, dass die Arbeiten sicher und umweltschonend durchgeführt werden. Regelmäßige Wiederholungen sind wichtig, um das Wissen aufzufrischen und Anpassungen an neue Verfahren oder Vorschriften vorzunehmen.

Eine kleiner Einblick in unser Schulungsangebot:

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Rückstandslose Entfernung von Brandschäden nur mit bester Technik und speziellen Mitteln möglich


Nur durch den Einsatz geeigneter Techniken und Geräte kann eine sichere und umweltfreundliche Entfernung von PAK-haltigen Materialien gewährleistet werden.

Welche Schutzmaßnahmen für die Brandschadensanierung?

Atemschutz: Hochwertige Atemschutzmasken mit Partikelfiltern sind unerlässlich, um das Einatmen von chemischen Elementen zu verhindern.
Atemschutzprodukte ansehen

Schutzkleidung: Vollständige Schutzanzüge aus nicht-absorbierenden Materialien schützen die Haut vor Kontamination.
Schutzkleidung ansehen

Handschuhe: Chemikalienbeständige Handschuhe verhindern den Hautkontakt mit Asbestfasern.
Handschuhe ansehen
Augenschutz: Schutzbrillen oder ein Gesichtsschutzschild schützen die Augen vor Staub und Partikeln.

Welche Techniken und Geräte braucht man für die Brandschadensanierung? 

Unterdruckkammern: können in bestimmten Fällen zum Einsatz kommen, beispielsweise bei der Sanierung von kleineren, abnehmbaren Bauteilen oder bei der Behandlung von kontaminierten Böden. Sie dienen dazu, eine kontrollierte Umgebung zu schaffen, in der die kontaminierten Materialien behandelt werden können. 
Reinigungsgeräte: Hochdruckreiniger, Nass- und Trockensauger für die Reinigung von Oberflächen. 
Thermische Geräte: Heißluftgeräte oder Infrarotstrahler zum Erhitzen und Verdampfen von z.B.: PAK. 
Chemische Reinigungsmittel: Spezielle Lösungsmittel oder Oxidationsmittel zur Auflösung und Entfernung. Biologische Verfahren: Einsatz von Bakterien.
Messgeräte: Zur kontinuierlichen Überwachung der Luftqualität und der Wirksamkeit der Sanierungsmaßnahmen.

Häufig eingesetzte chemische Mittel und ihre Anwendungsbereiche: 

Reinigungsmittel

Alkalische Reiniger: Zur Entfernung von Ruß, Fett und organischen Verunreinigungen. 

Säurehaltige Reiniger: Für mineralische Ablagerungen und Rost. 

Neutralreiniger: Für empfindliche Oberflächen und zur allgemeinen Reinigung. 

Desinfektionsmittel

Chlorhaltige Desinfektionsmittel: Zur Abtötung von Bakterien und Viren. 

Alkoholische Desinfektionsmittel: Schnell wirkend, aber oft flüchtig. 

Quartäre Ammoniumverbindungen: Breitbandwirksam gegen Bakterien, Viren und Pilze. 

Geruchsneutralisierer

Enzymatische Reiniger: Zersetzen organische Stoffe und damit auch Geruchsmoleküle. 

Adsorptionsmittel: Binden Geruchsmoleküle an ihre Oberfläche. 

Wichtige Aspekte bei der Auswahl und Anwendung von Chemikalien: 

Verträglichkeit: Das Mittel darf die zu reinigenden Materialien nicht beschädigen. 

Wirkungsweise: Das Mittel muss die gewünschte Wirkung erzielen (z.B. Rußentfernung, Desinfektion). 

Sicherheit: Das Mittel darf keine gesundheitlichen Risiken für den Anwender oder die Umwelt darstellen. 

Gesetzliche Bestimmungen: Die Anwendung von Chemikalien unterliegt bestimmten Vorschriften und Auflagen.

Von unseren Kunden verwendete Produkte zur Brandsanierung

* Hier nur Beispielprodukte. Genaue Produkte ergeben sich anhand der Sanierungsplanungen.

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