MKI 2155 H 5.5 kW LP Asbest - Gefahrstoffsauger 400 V (50-60 Hz) bis zu 500 m³/h
5,5 kW und bis zu 500 m³/h – Sanierung im großen Maßstab.Der MKI 2155 H LP ist ein Gefahrstoffsauger der Staubklasse H f...
5,5 kW und bis zu 500 m³/h – Sanierung im großen Maßstab.
Der MKI 2155 H LP ist ein Gefahrstoffsauger der Staubklasse H für den Umgang mit Asbest und anderen gefährlichen Stoffen. Mit 5,5 kW an 400 V und Longopac-System reinigt er große Bereiche schnell und entsorgt das Material sicher verschlossen.
- StaubklasseH
- Luftmenge500 m³/h
- Leistung5,5 kW
- EntsorgungLongopac
Ihre Vorteile
- Feinste Partikel sicher erfasst. Staubklasse H: Auch feinste und gefährlichste Partikel werden sicher aufgenommen und im Gerät gehalten.
- Entsorgung ohne Staubfreisetzung. Das Longopac-System leitet den Staub in einen leicht zu versiegelnden Endlosbeutel – weniger Expositions- und Kontaminationsrisiko, schnellerer Beutelwechsel.
- Kraft für große Flächen. 5,5 kW und bis zu 500 m³/h Luftmenge für zügiges Arbeiten auf großen Sanierungsflächen.
Typische Einsatzbereiche
Asbestsanierung, Reinigung nach Abbrucharbeiten, Industrie und Handwerk mit gefährlichen Stoffen.
Technische Daten
| Staubklasse | H |
| Leistung | 5,5 kW |
| Luftmenge, max. | 500 m³/h |
| Entsorgungssystem | Longopac |
| Spannung / Frequenz | 400 V / 50–60 Hz |
Asbestsanierung in Gebäuden – sicheres Absaugen von Asbeststaub
Der MKI 2155 H LP ist für die Asbestsanierung in Gebäuden geeignet und erfüllt die Anforderungen der TRGS 519 an Gefahrstoffsauger der Staubklasse H. Dank der Motorleistung von 5,5 kW und einem Luftvolumenstrom von bis zu 500 m³/h können auch großflächige Sanierungsmaßnahmen etwa beim Rückbau asbesthaltiger Bodenbeläge, Fassadenplatten oder Dacheindeckungen effizient und normkonform durchgeführt werden. Für Fachbetriebe, die regelmäßig unter den Auflagen von Behörden und Berufsgenossenschaft arbeiten, ist diese Geräteklasse gesetzlich vorgeschrieben.
KMF-Sanierung – Absaugen von Mineralwolle und Glasfasern
Der MKI 2155 H LP eignet sich für den Einsatz bei der Sanierung künstlicher Mineralfasern (KMF), wie sie etwa in alten Dämmstoffen oder Lüftungskanälen vorkommen, und entspricht damit den Anforderungen der TRGS 521. H-Klasse-Sauger sind bei KMF-Arbeiten der Staubkategorie H vorgeschrieben, da herkömmliche Industriesauger die feinen, lungengängigen Fasern nicht sicher zurückhalten. Die hohe Saugleistung des Geräts stellt sicher, dass auch bei größeren Rückbauflächen ein kontinuierlicher Arbeitsbetrieb ohne häufige Filterwechselunterbrechungen möglich ist.
PAK-haltige Materialien entfernen – Teerpappe, Klebstoffe, Beschichtungen
Der MKI 2155 H LP ist für Arbeiten an PAK-haltigen Materialien geeignet, bei denen gefährliche polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe als Feinstaub freigesetzt werden können typisch beim Abfräsen von Teeranstrichen, beim Entfernen von Parkettkleber oder beim Rückbau alter Dachpappen. Gefahrstoffsauger der H-Klasse sind in diesen Szenarien nach TRGS 551 und den DGUV-Regelwerken erforderlich, da PAK-Stäube als krebserzeugend eingestuft sind. Die robuste Bauweise des Geräts macht es auch für den rauen Dauerbetrieb auf Baustellen geeignet.
Schimmelpilzsanierung – kontaminierte Stäube sicher erfassen
Beim Abtrag schimmelkontaminierter Materialien etwa durchfeuchtetem Putz, Gipskarton oder Holz ist der MKI 2155 H LP als H-Klasse-Sauger die richtige Wahl, da er Schimmelpilzsporen zuverlässig zurückhält und eine Kontaminationsverschleppung in angrenzende Bereiche verhindert. Die DGUV Information 201-028 und die entsprechenden VDI-Richtlinien sehen für Schimmelsanierungen mit hohem Sporenaufkommen den Einsatz von H-Klasse-Geräten vor. Mit dem hohen Luftvolumenstrom lässt sich das Gerät zudem effektiv in Unterdruckhaltungssysteme integrieren.
Unterdruckhaltung auf der Sanierungsbaustelle – Sauger als Unterstützung
Der MKI 2155 H LP kann aufgrund seines hohen Volumenstroms von bis zu 500 m³/h unterstützend zur Unterdruckhaltung in Sperrbereichen eingesetzt werden, wie sie bei Asbestsanierungen nach TRGS 519 vorgeschrieben ist. Damit ergänzt er oder überbrückt er in bestimmten Einsatzsituationen den Betrieb dedizierter Unterdruckgeräte und schafft Flexibilität auf der Baustelle. Für Fachbetriebe, die auf ein vielseitig einsetzbares Gerät setzen, ist diese Doppelfunktion ein praktischer Vorteil.
Industrie und Produktion – Absaugen gefährlicher Feinststäube
Auch außerhalb klassischer Baustellen ist der MKI 2155 H LP überall dort geeignet, wo in der Industrie krebserzeugender Feinstaub oder andere H-Klasse-pflichtige Stoffe anfallen etwa bei Schleif-, Fräs- oder Reinigungsarbeiten an beschichteten Oberflächen oder in der chemischen Verarbeitung. Der 400-V-Drehstromanschluss macht das Gerät prädestiniert für den industriellen Dauerbetrieb, wo Einphasensauger leistungstechnisch an ihre Grenzen stoßen. MKI berät Betriebe auf Wunsch zur normenkonformen Auswahl und zum richtigen Einsatz solcher Geräte.
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